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Freitag, 29. Juli 2016

Kaki Chic & Legend'Berry

Auch wenn wir Ende Juli haben, gibt es heute mal einen Look, der farblich ganz untypisch für den Sommer ist. Olivtöne kombiniert mit einem satten, dunklen Rot. Besonders solche Grüntöne liebe ich sehr und habe mittlerweile eine ganze Sammlung davon in der Schublade. 


Augen: Lancôme Hypnose Star Eyes - Kaki Chic

 

Eine Palette daraus, die Lancôme Hypnose Star Eyes in Kaki Chic, war bisher noch ungenutzt. Sie war ein Geschenk von der lieben Karin und es war höchste Zeit, diese Palette mal auszuprobieren.

Ich muss leider sagen, dass die Lidschatten, trotz ihres sehr hohen Preises ihre Schwächen haben. trocken aufgetragen sind sie etwas staubig und wirken blass. Ich habe daher mit einem leicht angefeuchteten Pinsel Farbe nachgetupft. So kommt der feine Schimmer des Olivgrüns überhaupt erst zur Geltung. Der feine Schimmer ist genau das, was mir an der Palette so gut gefällt. Er wirkt durch die Feinheit sehr edel und reflektiert das Licht sehr schön. Bei Kunstlicht kommt er besonders toll hervor, also perfekt für ein Abend-Makeup. Aber eben nur, wenn man die Lidschatten feucht aufträgt.

Ich bin hin und her gerissen, denn einerseits gefällt mir das Ergebnis wirklich, aber der Auftrag hatte für dieses Preissegment einfach zu viele Schwächen.



Lippen: Catrice Ultimate Colour - Legend'Berry


Das dunkle Rot auf den Lippen stammt aus der Ultimate Colour Reihe von Catrice*. Die Farbe 450 Legend'Berry zog schon im Januar mit dem Frühjahr/Sommer Update ins Sortiment ein. Die Textur ist cremig und weich. Der Farbton ist kräftig und gleichmäßig mit einem leicht glänzenden Finish. 

Für den Auftrag ist ein Lipliner und ein Lippenpinsel zu empfehlen. Zwar verläuft der Lippenstift nicht in die Fältchen, aber die Cremigkeit macht den sauberen Auftrag an den Lippenrändern nicht leicht. Zudem muss ich sagen, dass mir solch eine dunkle Farbe einfach mit einem matteren Finish besser gefällt. Gar nicht unbedingt optisch, sondern von dem Gefühl der Sicherheit beim Tragen. Wenn der Lippenstift so cremig ist, habe ich doch mehr Bedenken, ob alles auch dort bleibt wo es hin soll...


Alle Produkte des Looks 

 

Teint: Neutrogena Healthy Skin Liquid Make-up #ivory, Catrice Liquid Camouflage Concealer #010, MAC MSF Natural #medium

Augen: Urban Decay Primer Potion, Lancôme Hypnose Star Eyes in Kaki Chic, L'Oréal Miss Hippie Mascara

Augenbrauen: Shiseido Eyebrow Styling Compact BR602

Blush: Clarins Blush Prodige in Rose Wood

Lippen: Catrice Ultimate Colour in Legend'Berry*


Den Teint habe ich hier ganz zurückhaltend geschminkt. Mit einem matten Blush, ohne Contour oder Highlighter, da Augen und Lippen schon im Vordergrund stehen und schimmern bzw. glänzen. 

Insgesamt ist die Produkliste recht überschaubar und der Look dazu recht typisch für mich. Kein Lidstrich, kein "Schnickschnack" beim Teint. Ich denke, mehr hätte das Gesamtbild auch überladen.


Und wie gefällt euch der Look und diese Farbkombination?

*PR-Sample
 

Mittwoch, 27. Juli 2016

L'Oréal Mega Volume Miss Hippie Mascara

So viel Gutes habe ich über die neue Mascara von L'oréal in den letzten Wochen gehört, da musste ich sie selbst auch mal testen. Die Miss Hippie Mascara verspricht mega Volumen für den oberen und unteren Wimpernkranz. Na dann wollen wir mal gucken!



Preis

9,- € kostet der Spaß. Für eine Mascara aus der Drogerie liegt sie damit preislich schon im oberen Bereich. Mascaras von Maybelline sind aber oft noch etwas teurer, was mich ehrlich gesagt überrascht hat. Ich hätte bei L'Oréal mit einem höheren Preis gerechnet. Gekauft habe ich sie bei dm.

Bürstchen und Auftrag

Das Bürstenhaare sind kreuz und quer angeordnet. Sie nehmen recht viel Produkt auf. Das Bürstchen gleitet sehr schön durch die Wimpern und gibt sofort viel Produkt ab und färbt die Wimpern tiefschwarz. Allerdings muss ich aufpassen, dass ich mit dieser Mascara nicht zu viele Patzer mache. Denn die Bürste umschließt die Wimpern zwar sehr gut, kommt dadurch aber auch recht schnell an das Lid. 
Bewegt man das Bürstchen beim Auftrag hin und her, bekommen die Wimpern eine zerzauste Optik (wie auf der Rückseite der Tube erwähnt). Ich bevorzuge beim Tuschen mit der Miss Hippie eher gleichmäßige Bewegungen vom Wimpernansatz zu den Spitzen, ohne viel Hin und Her. So wird da Ergebnis ordentlicher und die Wimpern verkleben nicht so stark.


Ergebnis 

Das Ergebnis mit zwei Schichten der Miss Hippie Mascara ist tiefschwarz, intensiv und dramatisch. Die Wimpern werden verdichtet und verlängert. Beide Däumchen hoch dafür!

Die Konsistenz war direkt beim ersten Auftrag nicht zu flüssig, nicht zu trocken, aber schon recht "dick". Leider krümelt die Mascara bei mir, zwar nur minimal, sodass sich ab und zu ein Krümelchen unter den Augen findet, aber dennoch möchte ich es nicht unerwähnt lassen. Und sie stempelt sich unter den Spitzen der unteren Wimpern leicht ab (besonders bei Hitze), was allerdings bei so ziemlich allen Mascaras bei mir der Fall.

Hier seht ihr den Vergleich in drei Perspektiven, jeweils ohne Mascara sowie nach der ersten und zweiten Schicht mit der Miss Hippie.


Fazit

Ich mag sie! Diese kräftig getuschten Wimpern gefallen mir optisch sehr. Bisher habe ich hierfür gerne die Maybelline The Colossal Go Extreme verwendet, aber die L'Oréal Miss Hippie Mascara könnte sie ablösen. Allerdings nur wenn die gelegentlichen Krümelchen mit der Zeit nicht mehr werden.

Weitere Reviews mit Tragebildern findet ihr z.B. bei The Beauty and the Blonde, InnenAussen, Shias Welt.


Kennt ihr diese Mascara schon? Wie gefällt euch das Ergebnis?


Dienstag, 19. Juli 2016

Beauty Tool Tuesday: MAC 239 vs. Zoeva 234

Es ist Dienstag und somit heißt es hier wieder: Beauty Tool Tuesday. In dieser Rubrik soll es um Pinsel und andere Beauty Tools für den Auftrag des Make-ups gehen. Denn ich finde, mit den richtigen 'Werkzeugen' kann man aus seinen Produkten das Maximum rausholen.


Preis

Nachdem es letzte Woche um meinem Lieblingspinsel für die Augen ging, den MAC 239, möchte ich euch heute ein mögliches Dupe dazu vorstellen. Bei einem Preis von mittlerweile 30,50 € ist der MAC Pinsel nämlich wirklich kein Schnäppchen. Eine günstigere Alternative bietet Zoeva; der 234 Luxe Smoky Shader. Dieser ist mit knapp 10,- € deutlich günstiger (9,50 € über den Zoeva Online-Shop, 9,99 € über Douglas).

links: MAC 239  -  rechts: Zoeva 234


Vergleich

Die Form der Pinselhaare ist sehr ähnlich. Beide sind flach gebunden, gleich breit und haben abgerundete Ecken. Auch die Haare sind bei beiden schön weich. 
Der MAC Pinsel ist allerdings dicker, enthält mehr Pinselhaare. Das zeigt sind auch bei der Spitze der beiden Pinsel: MAC hat mehr Widerstand, wenn man mit der Spitze arbeitet, ihn z.b. am unteren Wimpernkranz verwendet. Der Zoeva Pinsel fächert etwas stärker aus, wenn man mit der Spitze Lidschatten auftragen will. Dadurch wird das Ergebnis am unteren Lid etwas weniger intensiv und ist auch nicht so gut kontrollierbar. Allerdings ist der Unterschied wirklich nicht groß!
Aber beim Auftupfen von Lidschatten direkt aufs Lid, habe ich zwischen MAC und Zoeva keinen Unterschied festgestellt. Beide nehmen das Produkt gut auf und geben es auch wieder ans Lid ab, sodass man die Farbe schön intensiv aufbauen kann.


Fazit

Die beiden Pinsel sind zwar nicht identisch, aber die Unterschiede sind wirklich gering. Der 234 Luxe Smoky Shader von Zoeva überzeugt mit einer guten Qualität und kostet nur ein Drittel so viel wie der MAC 239. Ich finde beide Pinsel empfehlenswert, auch wenn ich den MAC 239 wegen der höheren Formstabilität einen Ticken mehr mag.


Sonntag, 17. Juli 2016

Die gute alte Zeit des Beautybloggens !?

Früher war alles besser!? Nein, war es natürlich nicht. Aber so manches Mal in den letzten Wochen erwische ich mich bei dem Gedanken an früher, an meine Anfänge in der Welt der Beautyblogs. Wie ich damals über ein paar (noch ganz unprofessionelle) Videos auf Youtube stolperte, und so auch auf Beautyblogs aufmerksam wurde und mir dachte: "Wow, wie cool! Lauter beautybegeisterte Menschen, die sich austauschen, Limited Editions und neue Produkte jagen und vorstellen, und vor allem ihre Leidenschaft miteinander teilen." Ich speicherte mir in den nächsten Tagen und Wochen diverse Blogs in meinen Lesezeichen ab und klickte dort alle paar Tage vorbei. Und recht schnell war da die Idee in meinem Kopf: "Das will ich auch, und zwar am besten sofort!" Ich war Feuer und Flamme, suchte nach einem Namen und legte direkt los. Das war 2011.

Seit dem ist viel passiert in der Beauty-Blogosphäre. Zunehmend mehr Professionalisierung und Perfektionierung. Professionelle Blogdesigns, teure Kameras, Tageslichtlampen, Fototische, verschiedene Fotountergründe und Requisiten, Suchmaschinenoptimierung, Kooperationen, aufwendige Postings, mehr Recherche, viel mehr Social Media Aktivitäten und und und. Ein einfaches NOTD wie früher reicht einfach nicht mehr aus. Davon kann man mal ein Foto auf Instagram posten, aber dort soll es bitte auch kein schlecht belichteter Schnappschuss sein, der nicht in den Feed passt...!


Könnt ihr euch noch erinnern, als man Blogposts las mit Tipps für Blogger à la "Verkleinert eure Bilder! Kommentiert! Möglichst weißes Papier unter die Produkte legen! Keine Musik und keine pinke/grüne/gelbe Schrift auf der Seite!" :-D Mittlerweile geht es eher darum, wie man Kooperationen an Land zieht und Tausende Instagramfollower bekommt.

Manchmal, wenn es mal wieder um die sinkenden Klickzahlen geht, denke ich: kein Wunder! Vor ein paar Jahren, hat man eben besagtes NOTD gepostet und war danach auf anderen Blogs unterwegs und hat gelesen und hat kommentiert. Jetzt hat man ja mit seinem eigenen Blog schon alle Hände voll zu tun. Wer hat noch Zeit andere zu lesen und auch noch zu kommentieren? Möglichst perfekte Fotos brauchen Zeit, bei der Entstehung und der Nachbearbeitung. Die Texte müssen gut sein. Einfach so etwas zu meiner Hautpflege schreiben? Puh, das würde ich nicht (mehr) machen. Dann natürlich möglichst auf Instagram aktiv sein und perfekte Bilder posten. Und Snapchat nicht vergessen. Und bei Twitter und Facebook vielleicht auch mal vorbeischauen.

Das ist ja auch nicht tragisch. Keiner ist gezwungen, das alles zu machen (außer vielleicht diejenigen, die das beruflich betreiben...). Man muss nur wirklich aufpassen, dass der Spaß bei der Sache nicht auf Strecke bleibt. Eine Leidenschaft für Make-up zu teilen hat nicht wirklich etwas mit dem perfekten, farblich abgestimmten Instagramfeed zu tun. Wenn alles von Regeln und zu hohen Ansprüchen geprägt ist, dann geht die Leichtigkeit verloren. Und diese Leichtigkeit mit weniger Perfektionismus ist das was ich in letzter Zeit beim Bloggen vermisse. 

Es gibt noch so viel zu diesem Thema zu sagen. Beispielsweise über die Entwicklung zum Blogzine, Reichweite, Vor- und Nachteile der Zusammenarbeit mit Firmen, Fashionblogger auf reinen Beauty-Events, die verlagerte Kommunikation auf andere Kanäle etc. Aber das würde hier jeden Rahmen sprengen.

Bei Miss Xtravaganz habe ich diese Woche einen interessanten Blogpost zum Thema "Sind Beautyblogs out?" gelesen. Auch die Kommentare sind lesenwert! Und bei I need Sunshine ging es vor kurzem bei der Montagsfrage ebenfalls um ein ähnliches Thema.


Wie geht es euch mit diesem Thema - als Blogger und als Leser? Vermisst ihr manchmal auch diese ganz unperfekten Anfänge ohne die hohen Ansprüche oder begrüßt ihr die Entwicklung?



Dienstag, 12. Juli 2016

Beauty Tool Tuesday: Mein Pinselfavorit MAC 239 im Vergleich - Alt vs. Neu

Vor fast fünf Jahren legte ich mir meine ersten Pinsel von MAC zu, darunter auch der Eye Shader Brush 239. Ein flacher Lidschattenpinsel, der sich zu meinem liebsten Pinsel bei Augen-Make-ups gemausert hat. Klar, man kommt an einem zusätzlichen Blendepinsel zum Ausblenden meist nicht vorbei, aber fast alles andere lässt sich eben mit dem 239er 'erledigen'.


Was ich am MAC 239 so mag

Die Pinselhaare sind weich, aber dennoch formstabil und fest gebunden, sodass man damit wirklich gut arbeiten kann. Sie nehmen Lidschattenpuder gut auf, geben das Produkt aber auch wieder ab. Ich nutze den Pinsel vor allen Dingen um Lidschatten direkt auf das Lid aufzutupfen, so erhält man ein sattes Ergebnis. Gleichzeitig kann man mehrere Farben auf dem Lid durch "Zickzack"-Bewegungen verblenden. Aber auch am unteren Wimpernkranz kann man den 239er Pinsel gut für Smokey Eyes benutzen, da die Spitze nicht zu stark ausfächert. Selbst für den Innenwinkel oder auch zum Definieren der Lidfalte bei einem Cut Crease Look habe ich den Pinsel schon verwendet. 

Nachgekauft

Daher verwundert es auch nicht, dass ich mir nun auch ein zweites Exemplar zugelegt habe. Der Preis ist allerdings mittlerweile gestiegen. Hat dieser Pinsel vor fünf Jahren noch 27,50€ gekostet, sind es nun schon 30,50€. Erhältlich sind die Pinsel an MAC Countern, aber auch online z.B. bei MACCosmetics, Douglas, Parfümerie Pieper.

MAC 239 --- links: 5 Jahre alt - rechts: neu

Alt vs. Neu

Wie macht sich denn nun der fünf Jahre alte Pinsel, der schon unzählige Male verwendet und gewaschen wurde, im Vergleich zum ganz neuen Exemplar? Sehr gut, würde ich mal sagen. Die Pinselhaare haben kaum die Farbe verändert und haben ihre Form behalten. Sie sind zudem auch immer noch so schön weich und somit auch angenehm am Auge, wie am Anfang. Auch habe ich nie festgestellt, dass beim Waschen Haare verloren gehen. Einzig der silberfarbene Schriftzug ist ein wenig abgeblättert, womit man aber ganz gut leben kann. 
Der neue Pinsel ist minimal größer und fächert in der Breite ein wenig mehr aus. Beim Schminken hat sich dieser kleine Unterschied aber nicht ausgewirkt.


Fazit

Gerade bei solch teuren Beauty-Anschaffungen finde ich es besonders interessant, wie sich die Produkte im Langzeittest schlagen. Und der MAC 239 überzeugt mich hierbei auf ganzer Linie und ist mein liebster Liedschattenpinsel in meiner Sammlung.


Welcher ist denn euer Favorit unter den Lidschattenpinseln?




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